19.07.2021

KNX-Gebäudeautomation spart im Schnitt 20 Prozent Energie

Gebäudeautomation und Energiemanagement mit Systemen wie KNX können einen großen Beitrag zur Reduzierung von Energieverbräuchen und damit auch CO2-Emissionen leisten. Dies zeigt die neue Studie „Energieeinsparung durch Gebäudeautomation“ der Wirtschaftsinitiative Smart Living praxisnah auf. Bei zehn ausgewählten Gebäudetypen – von der Altbauwohnung über das moderne Einfamilienhaus bis hin zur Sporthalle – wurde geprüft, inwieweit durch verschiedene Gebäudeautomationslösungen Energieeinsparungen erzielt werden können. Ergebnis:  Die betrachteten Wohngebäude erreichten nicht nur die ihnen in der Norm DIN EN 15232 zugeordneten Energieeffizienzklassen, sie übererfüllten sie sogar. Im Schnitt konnten 20 Prozent Heizenergie eingespart werden. In einem Mehrfamilienhaus aus dem Jahr 1964 waren es sogar rund 30 Prozent je Quadratmeter und Jahr – konkret bedeutet das für jeden Haushalt rund 260 Euro. Eine Hochschule reduzierte dank Gebäudeautomation 50 Prozent an Heizenergie. Zusätzliche 20 Prozent an elektrischer Energie konnten dort mit tageslichtabhängiger Beleuchtungsregelung eingespart werden.

Diese Ergebnisse dürften besonders für Hausbesitzer, Wohnungsbaugenossenschaften und Projektentwickelnde von Interesse sein, schließlich ist der Gebäudesektor alleine etwa für ein Drittel des gesamten Endenergiebedarfs in Deutschland verantwortlich. Die Fallbeispiele stellen anschaulich dar, welche technischen Maßnahmen im Bereich Gebäudeautomation mit KNX es gibt und wie hoch Einsparungen ausfallen können.

Hier geht es zur Studie: https://www.smart-living-germany.de/SL/Redaktion/DE/Publikationen/2021_06_03_Studie-Gebaeudeautomation-Fallbeispiele.pdf?__blob=publicationFile&v=2