31.05.2021

Editorial

Liebe KNX-Community, „New Work“ – neues Arbeiten, Arbeit im Homeoffice, mobiles Arbeiten, Remote Work, virtuelles Miteinander im Beruf. Verschiedene Begriffe für ein Thema, das für Bauherren, Architekt:innen sowie Arbeitgeber:innen und Anbieter:innen von Büroraum für Start-ups oder Selbstständige von besonderer Bedeutung ist. Das Homeoffice steht exemplarisch für die gravierenden Veränderungen, die unser Arbeitsalltag seit geraumer Zeit durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie erfährt und die vielerorts zur Langzeitlösung zu werden scheinen. Voll besetzte Großraumbüros sind nicht mehr denkbar, Arbeiten vor Ort findet nur noch sehr eingeschränkt statt und viele Arbeitnehmer:innen erledigen ihren Job derzeit von zu Hause aus. Arbeiten und Wohnen rücken also zunehmend zusammen. Das hat nicht nur Auswirkungen auf die Organisation der Tätigkeit und die Arbeitszeitmodelle, sondern auch auf die Effizienz des Arbeitens. Diese hängt bekanntermaßen stark von den räumlichen Gegebenheiten ab, denn Produktivität braucht das passende Umfeld. Welche Rolle eine smarte Vernetzung dabei spielt und wie KNX helfen kann, aus dem Homeoffice ein "Smartoffice" zu machen, erfahren Sie in diesem Newsletter. Herzlichst, Ihr Hajo Deul KNX Deutschland

31.05.2021

Megatrend New Work

Mit KNX zum smarten Arbeitsplatz

Wer seine Tätigkeit regelmäßig von zu Hause ausübt oder – wie es bei vielen der Fall sein wird – auch zukünftig in einen Mix aus Präsenz im Büro und Homeoffice arbeiten wird, für den sind nicht nur gute, ergonomische Büromöbel wichtig, sondern auch ein ruhiger ablenkungsfreier Arbeitsplatz. Bei der Gestaltung der Arbeitsumgebung kommt es deshalb auch auf die richtige technische Ausstattung an. Der Megatrend „Mobiles Arbeiten“ ist also auch mit Blick auf KNX interessant: Smarte Anwendungen, wie z.B. Lichtszenen und somit vernetzte Komponenten schaffen ein ideales Umfeld für produktives Arbeiten und effiziente Raumnutzung. Sei es zu Hause oder in Co-Working-Spaces, mit einer gut vernetzten technischen Ausstattung lässt sich der Komfort, den Arbeitnehmer aus dem Büro kennen, überall umsetzen.

Fester Arbeitsplatz Homeoffice

Zurzeit ist es vor allem das Homeoffice, das im Mittelpunkt bei Überlegungen zu smarten Lösungen steht. Doch auch nach Corona wird das Arbeiten in den eigenen vier Wänden ohne Zweifel Bestand haben. Was in der Not geboren wurde, findet immer mehr Zustimmung: 26 Prozent der Deutschen wünschen sich pro Woche zwei Tage Homeoffice, wie eine Studie der Universität Konstanz im Oktober 2020 ergeben hat. Das Homeoffice wird also sicherlich dauerhaft zum festen Arbeitsplatz werden. Architekt*innen und Innenausstatter berücksichtigen diese Entwicklung schon häufiger als bisher in ihren Planungen und auch viele Arbeitgeberinnen und -geber haben festgestellt, dass mobiles Arbeiten an nicht festgelegten Arbeitsplätzen ein praktikables und produktives Format mit Zukunft ist.

Bei privaten Bauprojekten oder Modernisierungen ist es daher sinnvoll, smartes Arbeiten und komfortables Wohnen gleichermaßen einzuplanen. Mit einer intelligenten Vernetzung über Bus-Leitungen mit KNX lässt sich das private Arbeitsumfeld optimal gestalten, so dass aus der improvisierten Zwischenlösung ein gut ausgestatteter Arbeitsplatz mit moderner Technik wird. Neben ergonomischen Möbeln und der richtigen Beleuchtung und Tageslichtlenkung kommt es vor allem auf individuelle und flexible Lösungen an, um zu Hause produktiv und effizient zu arbeiten. Ist ein KNX-System erst einmal installiert, kann es auch nach Jahren noch beliebig erweitert und nach Bedarf modifiziert werden, auch mit KNX-Komponenten, die über Funk gesteuert werden. Mit Blick auf New Work ist diese Flexibilität ein eindeutiger Pluspunkt, denn individuelle Anpassbarkeit und Nachhaltigkeit sind zentrale Aspekte des neuen Arbeitens.

Smartes Office - hier hilft KNX

 
Weniger Routinen, mehr Energieeffizienz und Komfort

Die Installation von KNX-Komponenten bei Modernisierung oder Neubau eröffnet viele Möglichkeiten für das mobile Arbeiten im Homeoffice. Ein wichtiger Aspekt bei allen smarten Lösungen ist der Gewinn an Komfort, besonders dann, wenn an einem mobilen Arbeitsplatz oder in verschiedenen Räumen einer Wohnung oder eines Hauses nutzerspezifisch programmierte Szenen zum Einsatz kommen. Je nachdem, wer den Arbeitsplatz nutzt, ändern sich die Anforderungen an die Beleuchtung, Raumtemperatur, den Stand der Jalousien oder die Kommunikation mit der Außenwelt abhängig von den persönlichen Gewohnheiten und Vorlieben. Wer beispielsweise zu Hause vormittags die Küche als Büro nutzt, mit dem Schulschluss der Kinder aber „videokonferenzsicher“ ins Wohnzimmer oder an einen anderen ruhigen Platz in der Wohnung wechseln muss, weiß es zu schätzen, wenn die Arbeitsbedingungen sich entsprechend anpassen.

 

Licht- und Verschattungssteuerung: Blendfreies Arbeiten garantiert

Der jeweilige Arbeitsplatz sollte sich schnell auf die individuellen Bedürfnisse anpassen lassen. So machen beispielsweise eine automatisierte tageslichtabhängige Beleuchtungsteuerung und zuverlässiger Blendschutz Arbeitsplätze ergonomischer und ersparen das Aufstehen und Regeln von Hand. Ein oder mehrere zentrale Ein-/Aus-Schalter für Licht und elektrische Geräte sind nicht nur komfortabel, sie helfen, Energie zu sparen und machen das Betätigen verschiedener Einzelschalter überflüssig.

 

Raumcontroller: Immer die richtige Temperatur

Eine bedarfsgerechte Regelung der Raumtemperatur durch spezielle KNX-Raumcontroller ist energieeffizient und spart Energie und Kosten, wenn die Heizung nach getaner Arbeit am späten Nachmittag selbsttätig herunterfährt. Gekoppelt an einen Sonnensensor oder eine Wetterstation schützt eine intelligente Raumtemperaturregelung mit integrierten Temperaturfühlern vor zu starker Sonnenstrahlung und verhindert, dass sich der Arbeitsplatz unangenehm aufheizt.

Besonders flexibel sind Gerätevarianten mit Erweiterungsmodulen, die zwei verschiedene Räume gleichzeitig steuern. Das ist besonders dann von Vorteil, wenn über den Tag zwei verschiedene Räume individuell gesteuert werden müssen, entweder weil mehrere Familienmitglieder von zu Hause arbeiten oder weil der Arbeitsplatz vormittags vielleicht das gut ausgeleuchtete Wohnzimmer ist, nachmittags aber ein Wechsel in einen anderen Raum erforderlich ist, weil es im Haus lauter wird.

 

Bewegungsmelder: die optimale Temperatur

Viele Arbeitnehmer:innen wechseln zur Zeit auch regelmäßig zwischen Bürotagen und Homeoffice. Das heimische Büro mit zu heizen, wenn es nicht genutzt wird, ist nicht effizient. Mit Bewegungsmeldern, die mit der Heizung gekoppelt werden, lässt sich dies ändern: Erkennt das Gerät Bewegung, wird die Raumtemperatur selbsttätig hochgefahren, erhält der Aktor keine Signale mehr, senkt er die Heizung automatisch auf Sparmodus ab. Eine längere Nachlaufzeit ist hier sinnvoll, damit die Heizung nicht gleich wieder herunterfährt, wenn man eine Pause macht oder einmal kurz den Raum verlässt, zum Beispiel weil es an der Haustür klingelt.

 

Smarte Türkommunikation: Arbeiten ohne große Unterbrechungen

Wer wird schon gerne durch das Klingeln an der Tür länger aus dem Projekt herausgerissen, an dem er gerade intensiv arbeitet? Dem Paketboten die Haustüre öffnen, ohne dabei den Schreibtisch zu verlassen oder kurz mit dem Besucher vor der Haustür kommunizieren, das ist mit smarten Türsprechanlagen ganz einfach möglich. Ideal ist die Anbindung über eine App, so dass man auf dem Smartphone oder dem Notebook immer alles im Blick hat.

 

Noch mehr Komfort dank IFTTT-Schnittstelle

Mithilfe von integrierten Schnittstellen zum Internet lassen sich beliebige Geräte mit entsprechender IFTTT-Kompatibilität ins smarte Homeoffice integrieren und deren Funktionen ganz nach Wunsch kombinieren. Die Heizung soll im Homeoffice hochfahren, wenn sich wochentags morgens die Rollläden öffnen? Mit IFTTT (If this, than that) lassen sich solche Wenn-Dann-Funktionen ganz einfach festlegen. Ein weiteres schönes Szenario: Der Staubsaugerroboter reinigt den Arbeitsplatz ganz automatisch, wenn abends beim Verlassen des Raumes das Licht ausgeht.


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