27.05.2019

Wie geht Kommunikation im IoT?

„Semantische Interoperabilität“ - so heißt ein aktuelles Projekt, das der ZVEI gemeinsam mit Mitgliedsunternehmen und wissenschaftlichen Partnern gestartet hat. Ziel ist es, Konzepte für die langfristige semantische Beschreibung zur Vernetzung von Geräten unterschiedlicher Hersteller und häufig auch unterschiedlicher Branchen in Systemen zu erarbeiten. So sollen wichtige Grundlagen für eine semantische Interoperabilität im Internet der Dinge (IoT) und den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) im Smarthome-Umfeld geschaffen werden.

Eine große Rolle kommt dabei der Forschungsvereinigung Elektrotechnik, dem F&E-Projektdienstleister der ZVEI-Gruppe zu. In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Forschungszentrum für künstliche Intelligenz, der FH Dortmund und dem Start-up IoT connctd setzt sie das vom BMWi geförderte Projekt „Sense – Semantisches, interoperables Smart Home“ um. Im Fokus steht das Gebäude als Service und der Gedanke, dass es eine zentrale Stellung einnehmen wird im Netzwerk aus Energie, Mobilität, Gesundheit, Sicherheit und Komfort. Sense sieht u.a. den Aufbau eines offenen Semantic Building Lab in Berlin zur gemeinsamen Erprobung neuer gewerkeübergreifender Dienste mit semantischen Interfaces im IoT vor.
Das Labor steht interessierten Unternehmen offen und soll die Arbeiten der ZVEI-Fachverbände im Hinblick auf das Thema semantische Interoperabilität unterstützen.